Carl Lampert

Carl Lampert wurde am 9. Jänner 1894 in Göfis in Vorarlberg geboren und 1918 in Brixen zum Priester geweiht. Ab 1930 studierte er Kirchenrecht in Rom und wohnte in unserem Priesterkolleg (eine Zeitlang war auch Vizerektor), ab 1935 war er Leiter des kirchlichen Gerichts in Innsbruck. 1939 wurde er zum Provikar der Apostolischen Administratur und damit zum Vertreter des Bischofs von Innsbruck-Feldkirch ernannt.

Die NS-Regime identifizierte Lampert als „gefährlichsten Mann innerhalb des Klerus“. Durch einen Gestapo-Spitzel wurde er in eine angebliche „Spionage-Affäre“ verwickelt und gemeinsam mit Mitgliedern des „Stettiner Priesterkreises“ im Februar 1943 verhaftet. Am 13. November 1944 wurde Carl Lampert in Halle an der Saale enthauptet.

Das Verfahren zur Seligsprechung wurde 1998 eingeleitet. Am 13. November 2011, seinem 67. Todestag, wurde er in der Stadtpfarrkirche St. Martin in Dornbirn seliggesprochen.

Gedenktag: 13. November.