Wallfahrt des Kollegs nach Fatima (13.-17.02.2020)
Pilgerreise des Pontificio Collegio Santa Maria dell'Anima 13-16.02.2020

Wallfahrt des Kollegs nach Fatima (13.-17.02.2020)

Wallfahren ist eine Dimension, die den Menschen mit Gott verbindet… Es gibt besondere Plätze, die mit enormer Kraft und Anziehung ausgestattet sind… Es gibt Orte, die mehr sagen als Worte… Es gibt Zeugnisse von Menschen, die gewagt haben, auf eine besondere Einladung Gottes Antwort zu geben; in ihrer Zeit und in ihrem Verständnis, das Leben mit IHM zu wagen und das Beste daraus zu machen… Wallfahren macht die Distanz zwischen uns und Gott minimal… Der Mensch erlebt Kraft, Quelle, Gemeinschaft, neue Nahrung, gewisse Intimität, neue Einsichten in sich selbst, Glauben, Trost, Antwort… Er findet Jemanden/Etwas – die ganze Fülle!!!

Auch wir, das Kolleg S. Maria dell´Anima mit dem Herrn Rektor und unseren hochgeschätzten Schwestern haben uns in dieser Hinsicht, auf Wallfahrt gemacht. Als Ziel und Mittelpunkt unserer Wallfahrt ging es zu einem Marienheiligtum – Fatima in Portugal. Es ist einer der eindrucksvollsten Wallfahrtsorte der Welt!

Wir durften etwas erleben, was nicht immer selbstverständlich ist. Wir haben die verschiedensten Dimensionen einer Wallfahrt miteinander verbunden. Es hat schon bereits am frühen Donnerstagmorgen um 4.00 in Rom angefangen, als Eugène, der Initiator des ganzen Unternehmens, auf uns lächelnd gewartet und ruhig die Flugtickets ausgeteilt hat. Vorausgegangen waren Stunden, die er und unser Vizerektor Fabian im Planen und Konzipieren, verbracht hatten. Wir durften die Früchte genießen…

Nach dem ruhigen Flug nach Lissabon erwartete uns Thomas A. Hall de Beuvink, Mitglied unserer Bruderschaft, der mit seiner Frau Aline, die Reiseleitung übernahm. Seine Worte, Erklärungen, Geschichten, Witz, Humor, Kompetenz und Schmankerl führten uns durch die Tage und gaben uns auch quasi eine spirituelle Leitung.

Wir haben eine enorm schöne Zeit in Fatima verbracht, mit Stille, Gebet, Innehalten, Besuchen der Kirchen und der Häuser der Seher, Gottesdiensten, auf dem Kreuzweg … Wir haben aber auch erlebt, was es bedeutet, die Offenheit und Gastfreundschaft, die gute Küche und den guten Wein der Bewohner von Fatima und Umgebung teilen zu können.

Kulturell hat das schöne Land Portugal enorme Schätze zu präsentieren. Mit Bewunderung haben wir die architektonischen und geschichtsträchtigen Orte und Kunstwerke besucht und die einzigartige Atmosphäre genossen, die Batalha, Alcobaça, Hieronymuskloster, ehrwürdige Kirchen, wie San Roque und andere, Nazaré, das Museum der Geographischen Gesellschaft von Lissabon und vieles andere uns geboten haben… Lissabon bei Tag und bei Nacht ist ganz einfach nur bewundernswert und zum Verlieben. Dies war uns nur durch die Kompetenz, große Geduld, das umfangreiche Wissen und den liebevollen Umgang von Thomas und seiner Frau, die sie uns geschenkt haben, möglich! Vielen herzlichen Dank dafür!

Gemeinschaft und Tisch gehören irgendwie zusammen. Auch dieses Element haben wir genossen. Die portugiesische Küche, der besondere Geschmack, die Gastfreundschaft, die zuvorkommende Gastfreundschaft und nicht zuletzt der besondere Wein mussten verkostet, genossen und gewürdigt werden! Ich hoffe, wir alle dieser Verpflichtung gut nachgekommen. Die Zeit, die wir immer wieder bei Tisch miteinander erlebt haben, an den verschiedensten Orten und Ecken der Reise, ist ein richtiges und bleibendes Fest!!!

Es gab aber auch viel Zeit für die Stille und für das Miteinander. Es gab viele Möglichkeiten, zusammen sowie auch privat, vieles zu sehen, zu genießen, zu entdecken und mitzunehmen.

Vielen Dank dem Herrn Rektor für diese vielschichtige, erfüllte und erfüllende Zeit unserer Wallfahrt nach Fatima und Portugal, die er uns ermöglicht hat!

Vielen Dank unseren Schwestern, dass sie uns die Zeit geschenkt haben, mit ihnen auf andere Art und Weise sein zu dürfen!

Einen herzlichen Dank auch an Fabian und Eugène für die Zeit der Vorbereitung, die Geduld und des liebevollen und subtilen Aufpassens auf uns alle!

Robert Rys