Einkehrtag der Anima

Einkehrtag der Anima

Als festes Element der Fastenzeit hat das Kolleg im Vorbereitung auf Ostern ein gesamtlichen Einkehrtag belegt. Nicht zu Hause, weil es dort zu viel Ableitung gibt. Also haben wir Rom für einen Tag verlassen. Diesmal in einem Ort das allerdings Deutsch geprägt ist: San Pastore, das Landhaus des Kollegs Germanicum et Hungaricum. Auch der Begleiter kam von unseren Mitbrüdern des Germanicums, in der Person des Paters Schermann SJ.

Der Fariseer und der Zöllner, Protagonisten im Tagesevangelium, haben unsere Andacht bekommen. Das Bewußtsein unserer eigenen Fehler und unserer Abhänglichkeit von Gott stimulierte auch das Gebet anders zu beleben und vollständiger zu machen: kein Selbstlob, aber ein vertrauvolles Bitten. Messe und Vesper waren so zugleich auch Momenten wo man das sofort erfahren konnte.

Der Regen hat uns in Perioden im Hause gehalten, wo die Atmosphäre der Stille die Richtige Ambienz bot. Trockene Momenten gaben jedoch die Gelegenheit auch die nächste Umgebung zu erkunden. Wie oft wenn man das Italienische Landschaft schaut, versteht man wieder warum Spiritualität hier immer so eine prägende Faktor gewesen ist: die Natur selber hilft dazu mit. Allerdings war der Tag ein wertvoller Impuls für den Weg nach dem Osterfest, das die Kollegiaten entweder hier im Kolleg oder als Aushilfe in einer Pfarrei feiern werden.